Überspringen zu Hauptinhalt
KPS-Energieeffizienz-GmbH

KPS-Energieeffizienz GmbH
Güterstrasse 8
D-77767 Appenweier

Tel. 0800 – 3030 826
Mail: info@kps-energie.de

0800 - 3030 826 info@kps-energie.de
Anergie: Wissen Energie

Anergie: Wissen Energie

Exergie und Anergie sind ein wichtiges Begriffspaar in der Thermodynamik. Sie bilden in Summe die Gesamtenergie eines Systems. Der erste Hauptsatz der Thermodynamik sagt aus, dass Energie nicht verloren gehen kann. Trotzdem sollten wir sie mit Bedacht einsetzen. Denn der erste wird durch den zweiten Hauptsatz entscheidend eingegrenzt.

Energie lässt sich, obwohl sie vorhanden ist, nicht immer nutzen, um physikalische Arbeit zu verrichten. Die physikalischen Konzepte Exergie und Anergie beschreiben die Anteile nutzbarer und nicht nutzbarer Energie in einem Gesamtsystem.

Exergie ist „hochwertige Energie“. Sie hat für den Menschen einen hohen Wert, weil wir etwas damit tun können. Der Verlust von Exergie und das Entstehen von Anergie bedeutet einen Verlust potentieller Möglichkeiten.

Die Vernichtung von Exergie erzeugt Anergie

Anergie kann nicht in Exergie umgewandelt werden. Dagegen geht bei jedem Energieumwandlungsprozess ein Teil der Exergie verloren und in Anergie über. Die Erzeugung und Verwendung von Energie bedeutet immer Transport und Umwandlung: Bei Solarenergie wandelt sich Licht in Strom.

Auch eine Holzschnitzelfeuerung setzt die chemische Energie in Wärme um. Dabei bleibt die Bilanz gleich, aber ein großer Teil der Exergie des Brennstoffes geht verloren, weil dieser Prozess nur einmal möglich und nicht umkehrbar ist.

Sparsamer Umgang mit Exergie

Die Umwandlung in Anergie ist nicht umkehrbar. Das ist ein triftiger Grund, gezielt auf einen sparsamen Umgang damit zu achten. Techniken für thermodynamisch optimiertes Heizen zielen darauf, die Umwandlung von Exergie in Anergie so gering wie möglich zu halten.

Angefangen beim Energiecontracting: Gefragt sind moderne und smarte Wege für die Herstellung und den Transport von Energie mit hohem, exergetischen Wirkungsgrad. Auf Seiten des Verbrauchers ist es sinnvoll, Anwendungen mit hohem Temperaturgefälle zu vermeiden. Ein sehr bekanntes Beispiel sind Flächen- und Fußbodenheizungen, die die gleiche Raumtemperatur erzeugen, wie Wandheizkörper. Das spart Exergie, weil sie mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen arbeiten.

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen