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KPS-Energieeffizienz-GmbH

KPS-Energieeffizienz GmbH
Güterstrasse 8
D-77767 Appenweier

Tel. 0800 – 3030 826
Mail: info@kps-energie.de

0800 - 3030 826 info@kps-energie.de

Sie haben Schmerzen mit Ihrer Anlage oder zu hohe Kosten? Unser Heizungsflüsterer kommt auch vor Ort und analysiert das System.

Nachhaltig ist es wenn bestehende Systeme optimiert / repariert werden können, unser Heizungsflüsterer kommt gerne vor Ort und begutachtet Ihre bestehenden Systeme. Es besteht immer die Möglichkeit durch Einstellen der Anlage schon eine Verbesserung zu erreichen – denn Energie-Optimierung ist Einstellungssache.  Oder stufenweise Modernisieren statt einfach abzuwracken, wir denken und handeln nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten und versuchen zu erhalten was erhaltenswert ist statt einfach alles neu zu machen.

Unser Service Heizungsflüsterer

  • Fehleranalyse
  • Kurzzeit und Langzeit Messung
  • Hydraulische Kontrolle und Einstellung
  • Einstellung / Optimierung von Steuerungen und Regelungen
  • Thermographie
  • Gutachten für Wärmespeicher und regenerative Anlagen
  • Korrosionsschutz / System Entkalkung
  • System Instandsetzung

Wir verstehen Heizungs- und Energiesysteme, denn wir fuchsen uns rein um Probleme zu verstehen und Potentiale zu entdecken. Gar nicht so selten beheben wir alte Fehler weil die bestehende Anlage erweitert oder verändert werden sollte, aus diesen über die Jahre gewachsenen Know-How ist der Heizungsflüsterer entstanden. [Beispiele -> BLOG & Nehmen Sie [Kontakt]] mit uns auf und schildern Sie uns das Problem, wir vereinbaren dann einen Termin mit Ihnen vor Ort.

Zone-1 Regelung

Schwächen

Bei herkömmlichen Standard-Reglern werden oft die Einstellungen nicht an die Anlage sowie an die Gewohnheiten der Besitzer angepasst. Oft fehlt eine nutzbringende Einweisung in die Regelung und die Funktionen.

Gemäß dem Motto: „Never Touch a Running System“, laufen sehr viele Anlagen völlig am Bedarf vorbei. Bei unseren Untersuchungen wurden als häufigste Fehler festgestellt:

  • Heizkurve zu hoch eingestellt
  • Nachtabsenkung zu hoch oder nicht aktiv
  • Zeitprogramme nicht angepasst
  • Warmwasser-Solltemperatur nicht angepasst
  • Brennerhysterese zu gering
  • Fühlerplatzierung schlecht / defekt
  • Betriebsart auf Hand statt auf Automatik

Maßnahmen

Regelung sofern möglich oder vorhanden an die aktuelle Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten anpassen. Den Betreiber aufklären, wo eine Energieeinsparung ohne Komfortverlust möglich ist.
Im Rahmen einer Sanierung mit einem Wärmespeicher und der Regelung kommen unsere SHR Multi-Regler zum Einsatz. Diese Regelung ist vor allem einfach zu Bedienen und ermöglicht dem Betreiber Änderungen vorzunehmen. Darüber hinaus verfügt der Regler über viele kleine Details, womit sich die Heizungsanlage optimieren lässt. Statt mit vielen Einzelreglern zu arbeiten, welche sich nur sehr umständlich oder überhaupt nicht anpassen lassen, setzen wir auf ein ganzheitliches Regelungskonzept.

Zone-2 Kessel / Brenner

Schwächen

In vielen Anlagen ist die Kesselleistung zu groß ausgelegt. Dadurch kommt es zu vielen Brennerstarts bzw. sehr kurzen Laufzeiten. Die Austrittstemperatur schwankt abhängig von den eingestellten Schalthysterese. Kessel, die ihre Leistung nicht in Abhängigkeit des aktuellen Wärmebedarfs modulieren, können nur Stopp & Go betrieben werden. Die Folge: hoher Verschleiß, Wirkungsgrad unter 50% und hohe Schadstoffemissionen. Auf Grund falscher Pumpenauswahl bzw. hydraulischen Verhältnissen, ist die Umlaufwassermenge zu hoch und somit wird der Kesselwirkungsgrad zusätzlich reduziert.
Brennwertkessel sind ohne Nutzen, weil die Kondensationstemperaturen nicht vorhanden sind und der tatsächliche Energiezugewinn allgemein von Brennwertgeräten nur sehr bescheiden ist.

Maßnahmen

Um sämtliche Nachteile zu beheben, setzen wir von KPS als zentralen Mittelpunkt in die Heizungsanlage unsere intelligenten Multiflex-Wärmespeicher. Die Speicher werden den örtlichen Gegebenheiten angepasst um den maximalen Nutzen und optimalen Komfort zu erzielen. Der zusätzliche Vorteil beim Wärmespeicher ist, dass bei einer späteren Umstellung auf andere Energieträger keine teuren Umbauarbeiten erforderlich sind. Die Zukunft ist somit bereits eingebaut z.B. überschüssigen Solarstrom in Wärme speichern. Mit dem Wärmespeicher erhält die Anlage einen hydraulischen Nullpunkt. Alle Kreisläufe sind hydraulisch entkoppelt. Alle Temperaturbereiche werden optimal genutzt und die Wärmeerzeuger (auch ältere) arbeiten mit maximalem Wirkungsgrad.

Zone-3 Hydraulik

Schwächen

Durch die gleitende Betriebsweise sowie Stopp & Go, schwankt die Vorlauftemperatur zu den Verbraucherkreisläufe. Häufig fehlt das Mischventil, welches eine gleichbleibende Temperatur ermöglicht (Glättung der Kurve). Die Umwälzpumpe wir sehr oft unterschätzt.
Typische Fehler:

  • Falsch dimensioniert oder eingestellt.
  • Ohne automatische Drehzahlanpassung bei geringen Volumenströmen.
  • Rohrleitungen schlecht oder überhaupt nicht gedämmt.
  • Aufteilung der Verbraucherkreisläufe fehlt.
  • wenig oder andersartig genutzte Räume.
  • Bereiche können nicht separat geregelt werden und somit zusätzlichen unnötiger Energieaufwand.

Maßnahmen

Im Zuge der Sanierungsmaßnahme werden die Umwälzpumpen ausgetauscht und durch die Maßnahmen in Zone 4 auf die erforderlichen Leistungen eingestellt.
Die Mischeinrichtung gemäß der erforderlichen Ventilautorität wird nachgerüstet. Die dazu geführt, dass der Gasverbrauch um 14% zurückgegangen ist.
Aufteilung der Verbraucherkreisläufe, sofern dies hydraulisch möglich ist.

Zone-4 Verbraucher

Schwächen

Verbraucher wie Heizkörper oder Flächenheizung sind schlecht einreguliert (Hydraulischer Abgleich). Dadurch stimmt die Verteilung der Wassermengen nicht. Die Folge:
überhöhte Raumtemperaturen, Vergrößerung der Pumpenleistung, Erhöhung der Vorlauftemperaturen sowie Unbehaglichkeit durch schwankende Raumtemperaturen.
Auf Grund der Unterversorgung von Verbrauchern entstehen lange Aufheizzeiten. Das wird mit permanenter Beheizung bei gleichzeitiger Abwesenheit kompensiert.
Eine Überheizung der Räume ist auch eine Folge einer nicht abgeglichenen Anlage. In Neubauten werden teilweise falsche oder keine Auslegungen der Heizflächen durchgeführt. Einbußen bei der Behaglichkeit sowie bedingte Nutzung niedriger Vorlauftemperaturen sind das Ergebnis.

Maßnahmen

Der hydraulische Abgleich bringt die Heizungsanlage ins Gleichgewicht. Dazu müssen oft an den Heizkörpern oder an den Verteilerstationen die Ventile ausgewechselt bzw. nachgerüstet werden. Ohne Regulierventile ist der Abgleich nicht durchführbar. Das kostet Geld, ist eine unliebsame Arbeit und wird deshalb nicht gemacht. Allein der Hydraulische Abgleich kann bis zu 20% Energieeinsparung bewirken (OptimusStudie). Heizkörper in Räumen wie z.B. Arbeitszimmern werden mit elektronischen Reglern ausgestattetet und erlauben eine Tagesablaufspezifische Beheizung. Flächenheizungen können mit Einzelraumregler auf Funkbasis nachgerüstet werden.

Zone-5 Boiler / Wärmespeicher

Schwächen

Warmwasserspeicher in herkömmlicher Ausführung sind suboptimal. Schlechte Wärmedämmung, schlechte Schichtung sowie bei kalkhaltigem Wasser eine Isolation der Wärmetauscher (Calgoneffekt) und damit verbunden die fehlende Übertragsleistung beim Nachheizen sowie bei der Solarnutzung. Die vorhandene Zirkulationsleitung ist der größte Energievernichter. Die Leitungen sind oft schlecht isoliert, die Pumpen nicht oder unzureichend geregelt, Zeitprogramme nicht angepasst. Trinkwasserspeicher werden auf Grund der Angst vor Keinem auf viel zu hohen Temperaturen betrieben. Ebenso auf Grund
der schlechten Schichtung und dem damit verbundenen Versuch, Temperaturschwankungen auszugleichen.

Maßnahmen

Wie in der Zone 2 beschrieben, erfolgt mit dem Speicherwechsel auch ein Wechsel der Warmwasseraufbereitung. Damit sind alle Schwächen in einem Zug eliminiert. Die besonderen Eigenschaften unserer Wärmespeicher sorgen zusätzlich für eine Energieeinsparung und erhöhen deutlich den Warmwasserkomfort. Die hygienische Warmwasseraufbereitung garantiert dem Betreiber ein hohes Maß an Sicherheit und minimiert dauerhaft hohe Folgekosten.

Zone-6 Solar

Schwächen

Viele Solaranlagen verschwenden Energie und damit auch Geld und Rentabilität: Beispielsweise durch ein nicht optimiertes Management der Nachheizung des Brauchwassers. Temperaturfühler sind häufig falsch positioniert und Regelparameter nicht an das System angepasst. Rechnet man die Mängel der Installation hinzu, hat das zur Folge, dass negative Solarerträge entstehen. Solaranlagen bei Ein- und Zweifamilienhäuser zur reinen Warmwasseraufbereitung sind völlig unrentabel.

Maßnahmen

Intelligente und ganzheitliche Regelungen sorgen für dauerhaft höhere Erträge. Unsere Regler verfügen zusätzlich über eine Fehlerdiagnose. So können Fehler und defekte Bauteile rechtzeitig erkannt und behoben werden. Wir projektieren Solaranlagen, die zur Heizungsunterstützung beitragen. Durch richtige Auslegen und Ausrichtung reduzieren thermische Solaranlagen die Energiekosten um bis zu 30%.

Fallbeispiele

Fallbeispiel: Leistungsverlust einer Röhrenkollektoranlage

Grund dieser Untersuchung war der Dauerbetrieb der Ölheizung im Sommer trotz thermischer Solaranlage. Die Überprüfung der Regelung, Solarstation und der Wärmeträgerflüssigkeit brachte kein Ergebnis,  alles war im grünen Bereich. Die optische Kontrolle der beiden Röhrenkollektorfelder zeigte zuerst auch keine Schäden. Aus diesem Grund wurden bei entsprechender Witterung die Röhrenkollektoren mit Hilfe einer Wärmebildkamera (Thermographie) untersucht. Mit dieser Methode konnten schließlich fehlerhafte Röhren erkannt werden. Auf Grund des Vakuums haben normal alle Röhren die gleiche Oberflächentemperatur, bei dieser Anlage waren jedoch  10 Röhren defekt. Die Schadenursache waren Microrisse verursacht durch straken Hagel.

Nach dem die Röhren vom Fachhandwerker getauscht wurden arbeitet die Anlage wieder wie früher.

Geruchsbildung, Qualm und Glanzruß im Stückholzofen mit Wasser-Wärmetauscher

Wir wurden von einem Ofenbauer zu Hilfe gerufen da ein Stückholzofen mit Wärmetauscher im Wohnzimmer qualmt, und der Wasser-Wärmetauscher keine Leistung lieferte.  Der Schornstein wurde bereits vom Bezirksschornsteinfeger untersucht, mit dem Ergebnis, dass keine Mängel vorlagen. Der Ofenbauer hatte versucht mit Hilfe eines motorischen Rauchgassaugers auf der Schornsteinmündung das Problem zu lösen – brachte aber keinen Erfolg. Zuerst wurde die hydraulische Einbindung des Ofens untersucht, da oft die zu niedrige Rücklauftemperatur zum Ofen zur oben beschriebenen Situation führt. Die Untersuchung  zeigte tatsächlich, dass:

  • die Ausführung der Rücklaufanhebung und die Regelung mangelhaft war.
  • Der Temperaturfühler war nur mit Kabelbinder und ohne Kontakt zum Rohr montiert, des Weiteren auch ohne Dämmung.
  • Die Umwälzpumpe war nicht an die Leistung des Ofens angepasst.
  • Die Regelung wurde gar nicht für den Betrieb eingestellt diese war noch im Werkszustand.
  • Die Einschalttemperatur für die Differenzregelung war auf 20°C eingestellt und nicht wie erforderlich auf 60°C.
  • Die Speichertemperatur war nicht plausibel, die Ursache war das der Temperaturfühler kein Kontakt zum Wasser hatte, es wurde einfach Loch in die Dämmung gebohrt und der Fühler nur im vorderen Bereich der Dämmung eingeschoben.
  • Des Weiteren war der Fühler im oberen Speicherbereich platziert und hätte die Pumpe ausgeschaltet obwohl der Speicher noch kalt war.
  • Das Heizungswasser war hoch korrosiv und dadurch das Rücklaufventil bereits festgefressen und somit ohne Funktion.
  • Das Sicherheitsventil im Ofenkreislauf wurde auch vergessen.

Somit waren die Ursache für den Glanzruß und den Geruch geklärt, um eine Probefeuerung bezüglich der Qualmbildung durchführen zu können wurde der Wärmetauscher aus dem Ofen entfernt. Bei der Entnahme konnte man sehen, dass die Versottung schon fortgeschritten war und der Querschnitt der Rauchgaszüge schon deutlich verengt war. Aus diesem Grund haben wir vor dem Anzünden auch den Rauchgassauger kontrolliert. Der Glanzruß hatte auch diesen außer Funktion gesetzt. Die Probefeuerung zeigte, dass der Förderdruck in Ordnung ist.

Zur Sicherheit wurde unsererseits auch nochmal den komplette Schornsteinanlage kontrolliert, dabei ist aufgefallen das der Glanzruß auch im Bereich der unteren Putztüren zu sehen war? Der Schornstein hatte auch einen Lüftungszug welcher von der Dunstabzugshaube genutzt wurde, aus diesem Lüftungszug traten auch Rauchgase aus. Daraufhin wurde veranlasst das die Dunstabzugshaube eingeschaltet wurde, die Verbrennung wurde sofort unterdrück, das sich eindeutig auf eine Querverbindung (Kurzschluss) im Schornstein zurückführen ließ.
Die Überprüfung der einzelnen Schornsteinzüge ergab dass die Mittelwände der Schornsteinzüge hinter den Putztüren gerissen waren und dadurch die Züge miteinander verbunden waren.
Die sofort Reparatur vom Ofenbauer zeigte Wirkung, die Verbrennung funktioniert danach auch während dem Betrieb der Dunstabzugshaube. Somit war auch dieses Problem gelöst.Nach Beheben aller Fehler und Reinigung sämtlicher Komponente funktioniert die Anlage jetzt einwandfrei.

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